Aktuelles

Noch Plätze frei: Online-Fortbildung „Unterrichtsstörungen – Von der Prävention zur Intervention“

Mittwoch, 09.12.2020 von 16.00-18.30 Uhr – Entgelt 50,00 €| Mitglieder GEW 30,00 €

Mehr Infos und Anmeldungen unter: https://www.lea-bildung.de/seminare/

AKTUELLE PUBLIKATIONEN

Neuerscheinung:

Unterrichtsstörungen – Prävention und Intervention

Störungen vermeiden – mit Konflikten umgehen 

Unterrichtsstörungen sind für Lehrkräfte physisch und psychisch belastend. Sie führen dazu, dass die Ziele des Unterrichts nicht oder nur teilweise erreicht werden können. Ursachen liegen oft im Verhalten der Schülerinnen und Schüler. Aber auch das Agieren der Lehrkräfte und ein wenig motivierender Unterricht können die Quelle sein.

Mein neues Buch zeigt fünf wesentliche Ressourcen zur Prävention von Störungen:

  • einen aktivierenden und auf Partizipation hin orientierten Unterricht;
  • eine von Anerkennung und Wertschätzung geprägte Beziehung zu den  Lernenden bei Wahrnehmung und Wahrung klarer persönlicher Grenzen;
  • eine professionelle Selbstkompetenz, die u.a. durch bewussten Einsatz von Körpersprache und nonverbaler Kommunikation zu mehr Präsenz und zu einer persönlichen Autorität führen kann; 
  • Methoden des Classroom Managements, mit denen ein Maximum an Lernzeit gesichert wird;  
  • und schließlich die Zusammenarbeit der Fachleute im System Schule.

Der Band vermittelt darüber hinaus ein Handlungsrepertoire für niederschwellige Maßnahmen, für den Umgang mit schwerwiegenden Störungen und Konflikten in der Klasse sowie für Schulen in „sozialen Brennpunkten“. Hierzu werden zahlreiche Instrumente und praktische Hilfen u.a. im Download-Material angeboten.

ISBN: 978-3-7727-1392-7 – 22,95 € – ca. 140 S. plus Download-Material – Bestellungen jim Buchhandel oder unter

https://www.friedrich-verlag.de/shop/unterrichtsstoerungen-praevention-und-intervention


Klassenleitung im Team „Klasse leiten“ Heft 12/2020

Herausgegeben zusammen mit Katja Kansteiner

In Zeiten der Corona-Pandemie wurden viele Team-Sitzungen durch Videokonferenzen, Telefonate und Mails ersetzt. Das ersparte die eine oder andere längere Sitzung und ermöglichte interessante Erfahrungen mit neuen Formen der Kommunikation, die über Corona hinaus relevant bleiben werden. Auch in diesem Heft haben wir mit einem Beitrag die Möglichkeiten der digitalen Kommunikation aufgezeigt. Dass aber alle Konferenzen und Teamsitzungen vorwiegend oder nur noch über Video und PC laufen sollen, wie von einer Kommission von Expertinnen und Experten der Friedrich-Ebert-Stiftung unter Vorsitz von Prof. Dr. Kai Maaz empfohlen, erscheint uns keine wünschenswerte Vision zu sein. „Teams, die einander niemals begegnen, haben es schwer, gemeinsam zu arbeiten,“ bemerkt Hannes Zacher dazu („Die Zeit“, Nr.25/2020, S.18). Der Professor für Arbeitspsychologie an der Universität Leipzig führt weiter aus: „…Je komplexer und kreativer die Aufgabe ist, desto wichtiger wird der persönliche Kontakt (…). Wir sind darauf gepolt, uns ständig persönlich mit anderen auszutauschen und unsere Aufgaben in Gruppen zu lösen.“ Die Reaktionen der anderen sein dafür unglaublich wichtig.

Sicher, auch beim Videocall kann man einen Teil der Reaktionen erfassen, aber die nonverbalen Signale wie Körpersprache und Augenkontakt fallen dabei weitgehend unter den Tisch, Zwischentöne kann man kaum erfassen. Auch die Möglichkeit, mal scherzhaft oder ironisch zu sprechen, gehört zu den Vorzügen analoger Kommunikation – bei Videokonferenzen ist dies tunlichst zu vermeiden, weil die Gefahr von Missverständnissen zu groß ist. Und schließlich ist es eine alte Erfahrung, dass die besten Ideen oft bei „Schwätzchen“ in Pausen und entspannten Situationen beim Kaffee oder Tee im Lehrerzimmer entstehen. Hier bildet sich auch der „soziale Kitt“, der für uns unverzichtbar ist. Das ist ja auch der Grund, warum innovative Unternehmen Pausen- und Erholungsbereiche großzügig und ansprechend gestalten, denn hier werden oft eher neue Ideen geboren als am Schreibtisch oder an digitalen Geräten.

Kurzum: Die Kooperation in „analogen Teams“ wird auch in Zukunft ihren Stellenwert haben. Die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen wird angesichts der Herausforderungen, die sich durch die Wiedereröffnung der Schulen nach den Sommerferien ergeben, wichtiger sein denn je. Teamarbeit sollte so konzipiert und gestaltet werden, dass sie nicht zu einer Quelle von Belastungen wird, sondern unterstützend wirkt. Dazu soll dieses Heft beitragen.

Klassenleitung im Team

FORTBILDUNGEN


SchiLf-Angebote – jetzt auch über die Friedrich Akademie buchbar
:

Klassen erfolgreich leiten. Handlungsmöglichkeiten erweitern und praktische Hilfen für die Klassenführung

Klassen erfolgreich leiten zu können, ist eine Fähigkeit, die für alle Lehrkräfte essentiell ist. Viele Referendare, Junglehrer und Quereinsteiger werden in ihrer Ausbildung auf diese Aufgabe nur unzureichend vorbereitet. Dabei zeigen empirische Studien , dass erfolgreiche Klassenführung  der wesentliche Faktor für das Leistungsniveau, den Lernfortschritt und die Persönlichkeitsentwicklung von  Schülerinnen und Schülern ist. Die wesentliche Aufgabe der Klassenführung besteht darin, eine konstruktive Atmosphäre für soziales und fachliches Lernen zu schaffen und immer wieder ein Arbeitsbündnis mit den Schülerinnen und Schülern zu bilden. Diese Herausforderungen lassen sich vor allem durch  eine professionelle Selbst- und Beziehungskompetenz bewältigen, wozu es auch gehört, seine persönlichen Grenzen zu erkennen und klar zu vertreten und seine persönliche Autorität zu entwickeln, denn besonders in Konflikten erleben wir, dass eine starre, nur auf die Rolle gegründete Autorität nicht mehr trägt. Hilfreich für die Praxis sind auch Methoden des Classroom Managements und der Theaterpädagogik: Regeln, Rituale, Übungen zur sozialen Interaktion u.v.m.

Die Fortbildung soll dazu verhelfen Einstellungen zu reflektieren und das Spektrum der eigenen Handlungsmöglichkeiten zu erweitern sowie praktische Hilfen für den Alltag geben.

Unterrichtsstörungen: Möglichkeiten und Chancen der Prävention und Intervention

Unterrichtsstörungen sind für Lehrkräfte physisch und psychisch oft sehr belastend. Sie  führen dazu, dass die Ziele des Unterrichts nicht oder nur teilweise erreicht werden können. Ursachen liegen oft im Verhalten der Schülerinnen und Schüler, aber auch das Agieren der Lehrkräfte und ein wenig motivierender Unterricht  können die Quelle solcher Störungen sein. Lehrerinnen und Lehrer werden in ihrer Ausbildung oft nur unzureichend auf den Umgang mit Störungen vorbereitet. Daher ist es wichtig, dass Lehrkräfte ihre Ressourcen zur Prävention von Störungen erschließen: einen aktivierenden und auf Partizipation hin orientierten Unterricht; eine von Anerkennung und Wertschätzung geprägte Beziehung zu den  Lernenden bei Wahrnehmung und Wahrung klarer persönlicher Grenzen; eine professionelle Selbstkompetenz, die u.a. durch bewussten Einsatz von Körpersprache und nonverbale Kommunikation zu mehr Präsenz zu einer persönlichen Autorität führen kann;  eine  Klassenführung mit Methoden des Classroom Managements, mit der ein Maximum von Lernzeit gesichert wird;   und schließlich die Zusammenarbeit der Fachleute im System Schule. Die Fortbildung vermittelt darüber hinaus ein Handlungsrepertoire sowohl für niederschwellige Maßnahmen als auch für den Umgang mit schwerwiegenden Störungen und Konflikten in der Klasse. Hierzu werden zahlreiche Instrumente und praktische Hilfen angeboten.

Buchungen über www.friedrich-akademie.de oder telefonisch über 0511-40004-150. Anfragen auch über mein Kontaktformular möglich!

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Fortbildungen für Lehrkräfte aller Schulformen und Schularten:

  • Online-Seminar: „Unterrichtsstörungen – Von der Prävention zur Intervention“ am 9.12.20, 16-18.30 Uhr
  • Online-Seminar Klassen führen-Klassen leiten am 21.01.2021, 10-16 Uhr

Mehr Infos und Anmeldungen unter www.lea-bildung.de/seminare